Strafsache Polizei

   Wahrnehmung und Wahrhaftigkeit, das ist hier die Frage...
Polizei Mainz und Justiz im Zwielicht von Falschaussagen und Beweisunterdrückung.

Die Polizei ist unlügbar und die Justiz ist unfehlbar, so wahr die Erde eine Scheibe ist.
Unabhängige Persönlichkeiten aus Polizeiführung und Justiz kritisieren die auffällige 
Interessengemeinschaft von Polizei, Staatsanwaltschaft und Strafjustiz.

Wer das Angebot von Polizisten im Privatauto, einen erfundenen Einbahnverstoß zum halben Preis diskret in bar auf die Hand zu erledigen, der Polizei / Bereitschaftspolizei Mainz als Auffälligkeit meldet, kann in größte Schwierigkeiten kommen, vor allem dann, wenn Jungpolizisten z.A. in einem lt. Einsatzdokumentation nicht dienstlich zugeteilten roten Kleinwagen kilometerweit mit Blaulicht langsam spazieren fahren und Anhaltekelle, Quittungsblock, Dienstmütze, Dienstausweis und alle Regeln des Polizei- und Ordnungsrechts vergessen haben.

Meine Meldung des mysteriösen Vorgangs an die Polizeileitung hat mir eine absurde Gegenanzeige eingebracht, ich hätte die idiomfernen jungen Leute, darunter ein Libanese,  mit den für mich als Mainzer Hausgeburt absonderlichen Formulierungen "Faschings"- bzw. "Karnevals"-Polizisten entwürdigt.  In Mainz gibt es nur Fastnacht oder Fassenacht und sonst gar nichts. Nur die Justiz besteht darauf, dass sich die Meenzer Fassenacht umgangssprachlich Fasching bzw. Karneval nennt und sich das kein Mainzer verbieten lasse. Meenz-Alaaf ???  Es ist anzunehmen, dass es sich bei dem Vorwurf um einen Verständnisirrtum handelt, weil ich das vom Dach des roten Privatautos heruntergenommene und mir fuchtig vor die Nase gehaltene Lämpchen als "Fastnachtsdutzelsche" aus dem Baumarkt bezeichnet habe, noch bevor ich wusste, wer mir da überhaupt gegenüber
stand. Dennoch bin ich wegen der amtlichen Unlügbarkeit der Polizei ohne vertiefende Sachverhaltsaufklärung verurteilt worden und stehe wegen mangelnder Demut vor der Staatswillkür inzwischen mit einem Bein im Gefängnis. Weil ich mich erdreiste, der Justiz Vertuschung vorzuwerfen und forensisch nachgewiesene und teilweise eingestandene uneidliche Falschaussagen als solche zu bezeichnen, bin ich wegen "Beleidigung und Verleumdung" zum Haftantritt in der überquellenden Anstalt Rohrbach eingeladen, um mich im Alter von fast 75 Jahren läutern und resozialisieren zu lassen. So gefährlich scheine ich für das System zu sein.

Als Nebenkriegsschauplatz gibt es noch eine wohl aus infantiler Wichtigtuerei erfundene Gurtpflichtverletzung über 200 m Fahrstrecke. Erst unter dem Druck eines mit Augenzeugen anberaumt gewesenen Ortstermins wurde eingestanden, dass es weder eine gurtlose Fahrt noch eine behauptete Verfolgung mit zwei Fahrzeugen unter Blaulichteinsatz gab. Hier wurde von zwei Polizisten dreimal gelogen (2x innerdienstlich, 1x vor Gericht). Wo bleibt da die Glaubwürdigkeit in dem skurrilen Hauptstreit um den Faschingsvorwurf ? Noch mehr ist der Staatsanwaltschaft vorzuwerfen, eine Sachaufklärung vermieden zu haben. Die polizeiergebene bzw. weisungsgebundene StaA hat auf meinen Vorhalt zwar Falschaussagen bestätigt, diese aber zum lässlichen "Irrtum" verbogen, weil die Falschaussager nach einem halben Jahr durch "Nachmessen" bzw. "Inaugenscheinnahme" erkennen mussten, das es die Verfolgung gar nicht gab. Wieso wird das taktische Irren dann nicht auch auf die kuriose Erfindung des "Meenzer Faschings" übertragen? Damit wären alle aus der Schusslinie.

Jede Menge Ärger und Kosten muss ich seit Jahren aushalten, wie 
zwei "disziplinarische" Hausdurchsuchungen mit Beschlagnahmung meiner gesamten Computertechnik  und sogar Kontenausschnüffelungen von drei Personen   zur wenig erhellenden Klärung der Frage, ob mein Vorwurf forensisch nachgewiesener und teilweise zugegebener gruppendynamischer uneidlicher Falschaussagen eine Verleumdung sei.

Hauptschuldiger an dem die Justiz und mich seit 9 Jahren in Atem haltenden Skandal ist der Berufungsrichter am Landgericht Mainz Wolfgang Eckert der mir eine Berufungsverhandlung verweigert hat mit der Begründung, dass die jungen Bereitschaftspolizisten trotz dienstlichen Fehlverhaltens von überzeugender Glaubwürdigkeit seien. Der Richter übersah dabei, dass in dem oben dargestellten Parallelfall ein ins Zentrum geratener Polizist unter dem Druck der Fakten zugeben musste,  innerdienstlich und vor Gericht solidarisch gelogen zu haben. Wie steht es dann um die Glaubwürdigkeit in dem absurden Narrenstreich um die Erfindung des Meenzer Faschings? In einer anderen Sache um die Frage der Glaubwürdigkeit hat der inzwischen pensionierte Richter Lorenz eine von der Staatsanwaltschaft geforderte Verurteilung verweigert mit dem Leitsatz: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht". Diese Erkenntnis gilt wohl nur für Bürger und nicht für unfehlbare Polizisten.

Ich frage mich, ist die Justiz einfach schlampig und bequem, demütig vor der Sakrosanz der Polizei oder steht die keineswegs unabhängige Justiz gar unter Weisungs- oder Erwartungsdruck? Wie recht hatte der neue Justizminister Mertin, der öffentlich beklagte, dass die Justiz kein Anker des Vertrauens ist.

Um den seit März 2009 tobenden, von unabhängigen Persönlichkeiten aus Polizeileitung und Justiz scharf kritisierten und immer gefährlicher werdenden Streit beizulegen, laufen zähe Friedensbemühungen. Hierzu gehört als Vorleistung, meine viel beachtete Dokumentation vorläufig aus dem Netz zu nehmen. Die Inhalte bleiben erhalten.

Bei berechtigtem Interesse stehe ich für Fragen zur Verfügung.
Hartmut Rencker, Mainz
hartmut@rencker.de

www.lerchenberg-info.de 
www.rencker.de 

Hauptsache, Justizopfer Rencker wird seit neun Jahren wegen seiner Gefährlichkeit drangsaliert.

Aktuell bin ich zum Haftantritt  in die JVA Wöllstein eingeladen worden, weil ich mich erdreistet habe, die Unlügbarkeit von Polizisten und die Unfehlbarkeit der Justiz nicht einzusehen und Falschaussagen als solche zu bezeichnen. Deshalb soll ich mit  74 Jahren in Gesellschaft von Dieben, Dealern und Messerstechern geläutert und resozialisiert werden, vielleicht zusammen mit weiteren Justizopfern. Das ist Rechtsstaat pur. In diesem Land  fühle ich mich geborgen wie in Abrahams Schoß. Gott schütze Rheinland-Pfalz, beschwor schon Bernhard Vogel.

Haftstrafe zur Schonung der Staatskasse  inzwischen abgeändert worden auf 270 Stunden Sozialarbeit. Immerhin. Jetzt droht meine Schadensersatzforderung.

Und erneut Einladung ins Gefängnis

Hier mehr Info  

Aber es ist natürlich außerordentlich wichtig, dass an Bauernopfer Rencker die Justizwillkür gnadenlos vollstreckt wird. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder ungestraft die Wahrheit sagen dürfte. Wer die Wahrheit sagt, wird bekanntlich gehenkt.
Wegen mehrmaliger Beschlagnahmung meiner Technik zur erhellenden "Klärung" der Frage, ob teilweise zugegebene Falschaussagen als solche bezeichnet werden dürfen, musste der Zähler neu gestartet werden. Die realen Abrufe sind weitaus höher. Besucherzähler Freeware